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Wo und wie leben Ratten eigentlich?

Kaum ein Mensch hat schon Ratten in „freier Wildbahn“ gesehen. Sie leben eher im Verborgenen. Dabei sind Ratten nicht nur auf dem Land zu finden sondern auch in Städten oft schon eine Plage.

Die Kanalisation ist den Ratten eine Heimat geworden, ebenso Müllhalden oder leerstehende Gebäude. Auch in manchem Keller haben sich Ratten eingenistet.

Von den über 60 existierenden Rattenarten ist eigentlich nur die Wanderratte problematisch für die Menschen. Sie stammt ursprünglich aus Asien, fühlt sich aber weltweit vor allem in den gemäßigten Klimazonen wohl.

Ihr angestammter Lebensraum ist Ratten mit Falle fangeneher feucht und liegt meistens in der Nähe eines Gewässers. Zwar ist die Ratte ein Allesfresser, aber sie bevorzugt pflanzliche Nahrung.

Übrigens steht die Hausratte auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten und darf nicht bekämpft werden.

Sie kommt auch nicht so häufig vor wie die Wanderratte.

Die Fruchtbarkeit von Ratten ist legendär.

Bis zu achtmal in jedem Jahr trägt ein Weibchen jeweils fünf bis acht Jungtiere aus. Diese sind nach wenigen Monaten selbst geschlechtsreif.

Bei entsprechendem Nahrungsangebot ist die Aufzuchtrate besonders hoch und eine Rattenplage schwer abzuwenden.

Lagern sie so weit es möglich ist weder Futtermittel noch Lebensmittel so, dass sie für Ratten und/oder Mäuse zugänglich sind.

Das ist die beste Möglichkeit, eine Rattenplage zu verhindern.

Warum sind Ratten so schädlich?

Ratten sind sehr anpassungsfähig und vermehren sich äußert schnell. Dabei sind die Tiere jedoch recht selten sichtbar.

Wenn Ihnen daher eine Ratte begegnet, können Sie davon ausgehen dass dies nicht das einzige Tier in der engeren Umgebung ist.

Vermutlich haben Sie die ersten Anzeichen einer Besiedelung gar nicht bemerkt. Nun ist es höchste Zeit, eine Rattenplage zu verhindern.

Durch ihre Vermehrungsfreudigkeit lässt sich ein vorhandener Bestand kaum begrenzen oder eindämmen.

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  • Maus-Loch-Design: Dieses Design kann Ratten anziehen und etwas Futter, das Mäuse anzieht, anziehen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Maus in das Loch kriecht.Eine gute Belüftung kann die Belastung der gefangenen Ratten verringern. Wenn Sie möchten, können Sie die gefangene Maus in einem weiten Bereich freigeben.
  • Sensitive Sensorpedalstruktur: eine automatische Drehtür, die der Maus erlaubt hereinzugehen aber nicht einzugehen. Geeignet für kleine und große Ratten.
  • Sicher zu verwenden: ABS Plastik traditionelle Rattenfallen oder irgendwelche Kleberfallen sind nicht für Kinder und Haustiere sicher. Dies ist eine sichere Methode für unpopuläre Gäste im Raum.

Sind Ratten gefährlich?

Ratten sind nicht ungefährlich, denn sie können verschiedene Krankheiten übertragen. Früher gehörten zu diesen Krankheiten die gefürchtete Pest und die Cholera.

Aber auch heute noch tragen viel Ratten die Erreger von Typhus, Salmonellose, Ruhr, Fleckfieber, Tuberkulose oder Rattenfieber in sich.

Dabei können die Tiere selbst durchaus gesund erscheinen. Einige Krankheiten übertragen sie nur, ohne selbst daran zu erkranken.

Nicht nur die Ratte selber kann Infektionsträger sein, sondern auch ihr Kot oder Urin, aber auch ihr Speichel. Knabbern die Tiere Lebensmittel an, dann können so auch gefährliche Keime auf die Lebensmittel gelangen.

Werfen Sie daher betroffene Speisen besser gleich weg. Verfüttern Sie Heu oder Futtermittel mit Ratten- oder Mäusekot oder verwenden Sie befallenes Stroh für die Einstreu, dann setzen auch Ihre Tiere einer Gefahr aus.

Sind Ratten wirklich so extrem schlau?

RatteRatten sind tatsächlich ziemlich intelligente Tiere und außerdem sehr sozial.

Das macht ihre Bekämpfung nicht gerade leichter. Diese Tiere können Zusammenhänge recht schnell erkennen, das schützt ihre bis zu 100 Tiere umfassenden Familienverbände vor mancherlei Übel – und oft auch vor der Bekämpfung durch den Menschen.

Jeder Verband hat seine eigenen Vorkoster, die vor allem unbekannte Speisen testen, bevor die anderen Familienmitglieder diese verspeisen dürfen.

Stirbt ein Vorkoster, dann frisst keine andere Ratte mehr von diesem Futter.

Das gilt natürlich auch für Köder oder Rattengift, wenn diese schnell wirken. Tritt die Wirkung jedoch erst viel später ein, dann erkennen auch die schlauen Ratten keinen Zusammenhang mehr.

Das müssen Sie wissen, wenn Sie mit Rattengift oder mit Giftködern arbeiten wollen.

Wie erkenne ich einen Befall mit Ratten?

Meistens sind die kleinen Biester selbst gar nicht zu sehen, sie leben recht zurückgezogen und im Verborgenen. Wen Ihnen schon eine Ratte über den Weg läuft, dann müssen Sie schon mit einem recht starken Befall rechnen.

Es könnte jedoch auch sein, dass die Tiere einfach zu wenig Futter finden oder dass sie in Ihrem Nest gestört wurden, was aber beides eher selten vorkommt.

In den meisten Fällen von Rattenbefall entdecken Sie angefressene Lebensmittel oder den Kot der Tiere. Ist dieser noch frisch, das heißt glänzend und weich, dann sollten Sie umgehend etwas gegen die Schädlinge tun.

Tote Ratten oder ein beißender Ammoniakgeruch deuten auf einen recht hohen Rattenbefall hin.

Wie kann ich Ratten wirksam bekämpfen?

Ratten Bekämfung

Ratten Bekämfung

Zu den verschiedenen Möglichkeiten der Rattenbekämpfung gehören vor allem Fallen und Gift. Lebendfallen werden selten gegen Ratten eingesetzt.

Wohin sollten Sie die gefangenen Tiere auch bringen?

Mit Schlagfallen „erlegen“ Sie jedoch immer nur einzelne Ratten. Daher sind diese Fallen nur bei einem geringen Rattenbefall geeignet.

Bevor Sie sich eine Strategie überlegen, sollten Sie erst einmal abchecken, wie viele Ratten sich in Ihrem Haus oder auf ihrem Grundstück befinden.

Können Sie die Stärke des Befalls nicht genau abschätzen oder fürchten Sie eine schnelle Ausbreitung der Tiere, dann greifen Sie besser zu Rattengift.

Informieren Sie sich vor dem Einsatz, welche Mittel wirklich effektiv sind und wie Sie diese anwenden sollten.

Nicht nur die Intelligenz der Ratten kann Ihren wohldurchdachten Plan vereiteln, auch Resistenzen verhindern unter Umständen die Wirkung vom Rattengift.

Wann brauche ich einen Kammerjäger?

Ein Kammerjäger sollte immer dann zum Einsatz kommen, wenn Sie allein nicht innerhalb kürzester Zeit Herr der Lage werden oder wenn Sie sich für den Einsatz größerer Mengen Rattengift entschieden haben.

Bei einer extremen Rattenplage kann der Kammerjäger die Tiere auch begasen. Diese Methode ist vor allem für geschlossene Räume geeignet, aber auch für ganze Gebäude und Getreidesilos.

Im Prinzip ist Gas die schnellste und effektivste Lösung eines Rattenbefalls.

Natürlich können Sie einen Kammerjäger auch dann zu Hilfe rufen, wenn kein starker Befall vorliegt. Vielleicht finden Sie die Tiere einfach nur eklig und wollen sich nicht damit beschäftigen.

Dann ist professionelle Hilfe auf jeden Fall sinnvoller, als sozusagen den Kopf in den Sand zu stecken in der Hoffnung die Ratte würden von allein wieder verschwinden.

Das werden sie auf gar keinen Fall tun, es sei denn, sie fänden bei Ihnen keinerlei Nahrung. Statt weniger Nager werden Sie sehr wahrscheinlich bald ziemlich viele dieser unbequemen Nager zu sehen bekommen.

Der Kammerjäger kann Ihnen sehr schnell und effektiv helfen, da er sich mit den Lebensgewohnheiten der Ratte recht gut auskennt und weiß, wie die Tiere am besten zu bekämpfen sind.

 

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