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Einen Marder fangen oder vertreiben – wie geht das?

Ist ein Marder erst einmal im Haus eingezogen, dann werden Sie ohne geeignete Maßnahmen zu ergreifen recht lange mit diesem Geschöpf zusammenleben. Ein Marder ist nicht so leicht zu vertreiben, weder vom Dachboden noch aus Ihrem Auto.

Eher das Gegenteil ist der Fall, denn der Geruch von Marderurin zieht andere Marder unwiderstehlich an.

Außerdem kommt ein vertriebener Marder gern wieder zurück, wenn er sich bei Ihnen wohlgefühlt hat.

Natürlich können Sie auch den Marder fangen, aber bitte lebendig, wie es das Gesetz vorschreibt.

Wie stelle ich fest, ob ein Marder bei mir wohnt?

MarderfallenDa der Marder zu den nachtaktiven Tieren gehört, werden Sie ihn tagsüber kaum zu Gesicht bekommen.

Er wohnt gern auf warmen und trockenen Dachböden.

Dort können Sie dann seinen Kot finden, vielleicht auch Reste seiner Mahlzeiten.

Da diese im Laufe der Zeit verwesen, kann sich unter Umständen ein unangenehmer Geruch einstellen.

Außerdem werden durch das Aas leicht Fliegen und Maden angelockt. Daher ist es wichtig den Marder zu fangen.

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Ausgewachsene Marder können einen erstaunlichen Lärm verursachen, auch wenn sie gar nicht so groß sind und allgemein als scheu gelten.

Vielleicht haben auch Sie nachts merkwürdige Geräusche gehört, durch die der Verdacht auf einen Marderbefall ausgelöst wurde.

Wenn die possierlichen Tiere auf dem Boden toben oder auf dem Dach herumspringen, verursacht das ein ziemlich lautes Poltern.

Autobesitzer können dagegen ein Lied von zerbissenen Leitungen oder Kabeln an ihrem Fahrzeug singen. Der warme Motorraum ist nahezu unwiderstehlich für diese Tiere.

Wenn Ihr Auto morgens nicht mehr anspringt, ist es höchste Zeit, dass Sie den Marder fangen.

Gibt es gesetzliche Bestimmungen zum Marder fangen?

Häufig handelt es sich um Steinmarder, wenn von einem Marderbefall die Rede ist. Diese Tiere sind nicht bedroht und unterliegen dem Jagdrecht, dürfen also nicht einfach so getötet werden.

In befriedeten Bezirken, wie zum Beispiel Gärten oder Hofflächen darf generell nicht gejagt werden. Allerdings darf die Untere Jagdbehörde eine sogenannte „Jagd unter Auflagen“ genehmigen.

Diese Genehmigung ermöglicht es, einen Marder zu fangen und andernorts wieder auszusetzen.

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Innerhalb der Schonfrist vom 1. März bis zum 15. Oktober ist das Marder fangen verboten, er darf in dieser Zeit nur vergrämt werden.

Bevor Sie sich nun eine Falle besorgen und den Marder fangen, fragen Sie die Jagdbehörde oder einen Jäger um Rat, denn es ist nicht jedermann erlaubt Marder zu fangen.

Ohne Genehmigung begehen Sie Wilderei, wenn Sie einen Marder fangen.

Mit welchen Fallen kann ich einen Marder fangen?

Da ein Marder nicht getötet werden darf, kommen sogenannte Schlagfallen zum Marder fangen nicht in Frage. Verwenden Sie statt dessen eine Lebendfalle.

Diese sollte so bemessen sein, dass das gefangene Tier sich darin nicht verletzen kann und genügend Platz für eine relativ freie Bewegung hat.

Eine gute Marderfalle ist also nicht gerade klein, sie kann durchaus eine Länge von etwa einem Meter haben. Teuer sind

Marderfallen zum Glück jedoch nicht. In der Preisklasse bis etwa 50 Euro finden Sie eine recht große Auswahl. Das sollte Ihnen das Marder fangen schon wert sein.

Wie sieht eine Lebendfalle aus?

Es gibt verschiedene Fallenmodelle zum Marder fangen. Eine Variante ist die Gitterfalle aus stabilem Draht, die andere ist die Kastenfalle aus Holz oder Siebdruckplatten. Die Funktionsweise ist bei beiden Modellen gleich.

Ein geeigneter Köder soll den Marder anlocken. Die tunnelförmige Falle hat zwei offene Eingänge, die gleichzeitig durch Fallklappen geschlossen werden, sobald das gefangene Tier den Mechanismus auslöst.

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Der Unterschied zwischen einer Kasten- und einer Gitterfalle ist neben dem Material auch das Gewicht. Viel wichtiger ist jedoch Ihre Sicherheit.

Denn durch die Drähte einer Gitterfalle kann der Marder oft noch seinen Fänger in die Finger beißen, bei einer Kastenfalle ist das nicht möglich. Achten Sie jedoch darauf, dass die Falle eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet.

Mit welcher Falle Sie einen Marder fangen wollen, können Sie selbst entscheiden.

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Gelegentlich sind diese Marderfallen ein wenig schwierig scharfzustellen, vor allem wenn man noch nicht sehr geübt ist im Fallenaufstellen.

Lassen Sie sich dadurch nicht vom Marder fangen abhalten. Sie finden sicher einen Fachmann, der Ihnen die Handhabung der Falle erklären kann oder Sie stellen die Falle zu zweit auf. Das ist wesentlich leichter, als es allein zu probieren.

Wo und wie stelle ich die Marderfalle auf?

Am besten ist es, wenn Sie den Marder fangen, wo er sich am liebsten aufhält. So haben sie die Aussicht auf einen schnellen Erfolg.

Demnach gehört die Marderfalle in den meisten Fällen auf den Dachboden oder in die Nähe Ihres Autos.

Achten Sie darauf, dass dort keine Kinder spielen, die sich eventuell an der Falle verletzen können, wenn sie diese inspizieren wollen.

Marder mögen freie Flächen nicht besonders gern. Sie gehen lieber an einer Wand oder Hecke entlang.

Stellen Sie die Marderfalle also nicht mitten auf den Dachboden sondern lieber an die Wand. Suchen sie nach Spuren des Marders, dann finden Sie auch seine bevorzugten Wege.

Dort platzieren Sie die Fall, eventuell mit ein wenig Laub, Gras oder Sand getarnt, so werden Sie schneller den Marder fangen.

Sind Sie sich bei der Vorgehensweise nicht ganz sicher, dann fragen Sie am besten einen Jäger oder einen anderen Fachmann.

Kontrollieren Sie die aufgestellte Marderfalle unbedingt regelmäßig, mindestens zweimal am Tag.

Denn nur so können Sie den gefangenen Marder schnell wieder in die Freiheit entlassen.

Welche Köder eignen sich, um einen Marder zu fangen?

Einen Marder fangen Sie am besten mit seiner Leibspeise. Als Allesfresser ist der Marder recht vielseitig. Eier mag er aber meist besonders gern. Nüsse, Fisch oder getrocknetes Obst sind auch sehr gut als Köder geeignet.

Eine praktische Alternative ist Katzenfutter aus der Dose. Der Köder sollte immer recht frisch sein, vergammeltes Fleisch oder faule Eier locken keinen Marder an.

Damit das Tier die Falle schneller findet, können Sie eine Köderspur auslegen. Verwenden Sie dafür einen Lockstoff oder kleine Mengen des gewählten Köders.

Wohin mit dem gefangenen Marder?

Haben Sie den Marder erfolgreich gefangen, dann sollten Sie ihn nur so kurze Zeit wie möglich in der Falle sitzen lassen.

Machen Sie sich deshalb schon vor dem Marder fangen Gedanken, wo das Tier anschließend bleiben soll. In manchen Bundesländern können Sie gefangene Tiere beim zuständigen Förster abgeben, er kümmert sich dann um das auswildern.

Wollen Sie Marder selber wieder frei lassen, sollten Sie dies weit genug von Ihrem Zuhause entfernt tun, sonst zieht er bald wieder bei Ihnen ein.

Empfohlen wird ein Mindestabstand von 50 km Luftlinie zur „alten Heimat“ des Marders.

Wie vergräme ich einen Marder?

Während der Schonzeit dürfen Sie keinen Marder fangen. So werden Sie etwas mehr Mühe haben, diesen loszuwerden.

Auch wenn er sich durch Getöse und Lärm vielleicht vertreiben lässt, kommt er eventuell bald wieder. Der Handel bietet unter anderem Ultraschallgeräte an, die Marder vertreiben sollen.

Auch so genannte Anti-Marder-Sprays sind im Angebot. Die Wirkung könnte jedoch auch hier vorübergehend sein.

Taucht „Ihr“ Marder einige Zeit lang nicht auf, dann sorgen Sie unbedingt dafür, dass er keinen Weg mehr in Ihr Haus findet.

Wie kann ich Marder in Zukunft fernhalten?

Marder fangen ist weder vergnüglich noch besonders einfach zu bewerkstelligen. Daher ist es sinnvoll, wenn Sie diese possierlichen Tiere in Zukunft von Ihrem Haus und Auto fernhalten.

Lassen Sie ihm kein Schlupfloch auf Ihren Dachboden offen. Denken Sie dabei auch an die Dachluke.

Mit Marderabwehrgürteln können Sie dicht an der Hauswand stehende Bäume oder auch das Fallrohr Ihrer Regenrinne versehen, so kann ein Marder nicht mehr daran hochklettern.

Da der Urin des Marders immer wieder andere Marder anlockt, sollten Sie alles tun, um diesen Geruch zu überdecken. Am besten gelingt dies mit Essigwasser.

 

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