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Die Silberfischfalle

Eine Silberfischfalle ist meistens eine kleine Dose, die mit einem Lockstoff und Kleber ausgestattet worden ist. Wenn man es nun allerdings mit mehreren Tieren zu tun hat, sollte man unbedingt auch mehr Silberfischfallen aufstellen um die Plage ganz beseitigen zu können.

Um die Fallen zu aktivieren, muss man sie zweimal knicken, wodurch das Dach der Falle dann aktiviert wird. Sobald man die Falle aktiviert hat, sollte man sie 10 Tage lang stehen lassen, um alle Insekten fangen zu können.

Was ist ein Silberfisch?

Der Silberfisch ist ein Insekt, welches zur Gruppe der Lästlinge gehört. Sein Name wird durch seinen silberfarbenen, länglichen Körper erklärt, der länglich ist und durchaus an einen Fisch erinnern kann.

Dabei besitzt dieses Insekt zusätzlich 6 Beine und 5 Fühler. Silberfische bemerkt man vielleicht nicht sofort, denn diese Insekten sind recht lichtscheu und nachtaktiv.

Der Silberfisch gehört nicht zum schädlichen Ungeziefer. Er verspeist keine Lebensmittel, schädigt keine Materialien und überträgt auch keine Krankheiten. Er wird einfach nur als lästig empfunden.

Was fressen Silberfische?

Der Silberfisch kann auf allerlei Nahrungsquellen zurückgreifen, was seine Beseitigung mittels Tierfalle recht schwer machen kann. Als Nahrungsquellen dienen:

  • Tote Insekten
  • Kunstfasern
  • Schimmelpilze
  • Baumwolle
  • Hausstaubmilben
  • Papier
  • Hautschuppen
  • allgemeine stärkehaltige Stoffe

 

Was fressen Silberfische?

Silberfischfalle

Silberfische verstecken sich meistens in Ritzen, Fugen oder auch hinter losen Tapeten.

Sie mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine hohe Raumtemperatur.

Deshalb findet man sie besonders häufig in Kellern, Bädern oder Küchen vor.

Bei den Silberfischen gibt es männliche und weibliche Tier, die sich paaren.

Silberfische weisen ab einem Alter von 4 Monaten die Geschlechtsreife auf. Interessanterweise besitzen sie ein mögliches Lebensalter von 2-8 Jahren. Wenn sie das erste Jahr erreicht haben, wurden bei einem Silberfisch bereits 8 Häutungen durchgeführt.

Damit ein Silberfisch sich paart, müssen die Lebensbedingungen ideal sein. Dazu gehört ein gutes Nahrungsangebot, wie auch Feuchtigkeit und Wärme.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, dann nisten sich die Silberfische in Ritzen, Fugen und hinter Tapeten ein.

Nachdem die Paarung vollzogen wurde legt das weibliche Silberfischlein seine Eier in alle Ritzen und Spalten die es finden kann. Die Eier selbst kann man nicht direkt erkennen, da sie nur einen Millimeter groß sind.

Zudem weisen sie eine weiße Färbung auf, die man in vielen Bädern nicht sofort sehen wird.

Silberfische können je nach den Umgebungsumgebungen in einem Zeitraum von Wochen oder auch Monaten ausschlüpfen.

Welche Ursachen für Silberfische kann es geben?

Sobald man im eigenen Haushalt Schimmelpilze oder auch Hausstaubmilben hat, schafft man das ideale Nahrungsangebot für die Silberfischchen.

Zudem mögen die Hautschuppen und Haare sehr gerne, die man eigentlich in den meisten Haushalten immer vorfinden wird.

Sobald man dann noch Räume mit einer konstanten Temperatur und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit besitzt, ziehen die Silberfische gerne ein.

Denn in diesem Milieu fühlen sie sich besonders wohl. Der Weg des Silberfisches geht oft über defekte Rohre, offene Fugen oder Ritzen.

Hausmittel um Silberfische zu bekämpfen

Wenn man Silberfische im eigenen Haushalt bemerkt, muss man nicht sofort zur Chemie greifen um die Silberfische loswerden zu können. Stattdessen kann man es auch zunächst mit Hausmittel versuchen.

Die Möglichkeiten hierzu wären:

  • Duftöle
  • Kartoffeln
  • Papierstreifen mit Honig
  • Backpulver-Zucker Mischung

Duftöle

Einige Arten von Duftölen eignen sich besonders gut, um Silberfische loswerden zu können. Dazu muss man nur ein Schälchen mit Wasser befüllen und dieses mit etwas Essig, Lavendel oder Zitrone versetzen.

Da Silberfische diesen Geruch gar nicht mögen, kann man die Silberfische bekämpfen, indem man natürliche Mittel einsetzt, die man teilweise immer in der Küche findet.

Kartoffeln

Die Kartoffel kann man einsetzen, indem man sie aufschneidet. Dann legt man sie auf eine aufgeschnittene Plastiktüte. Am nächsten Morgen kann man dann die gefangenen Silberfische einfach draußen aussetzen.

Papierstreifen mit Honig

Ein ganz einfaches Mittel um Silberfische in der Wohnung vertreiben zu können, ist ein Papierstreifen, welchen man mit Honig bestreicht.

Die Tiere bleiben daran kleben und können entfernt werden.

Backpulver-Zucker Mischung

Der Zucker im Backpulver dient als Lockmittel. Sobald die Silberfische das gefressen haben sterben sie.

Köder gegen Silberfische

Als Alternative kann man auch eine Köderdose einsetzen um die Silberfische loswerden zu können. Diese kann man gebrauchsfertig im Handel oder im Internet kaufen. Die Fallen sind recht klein, so dass man sie recht unauffällig platzieren kann.

Dabei weisen sie eine Wirksamkeit auf die bis zu 3 Monaten dauern kann. Es gibt Varianten, bei denen man sehen kann, wie viele Silberfische hineingelangt sind, während andere ein geschlossenes System aufweisen.

Im Inneren eines solches Köders gegen Silberfische ist ein Lockstoff enthalten, welcher die Tiere anlockt. Allerdings erweist sich der Boden als Klebefläche, die es den Silberfischen unmöglich macht aus dieser Falle entkommen zu können. Damit man diese Köder auch im Bad aufstellen kann, ist ihre Karton feuchtigkeitsbeständig.

Silberfischspray

Man hat auch die Option ein Silberfischspray einsetzen zu können. Dabei handelt es sich dann allerdings um ein Insektizid, das man von Kindern und Haustieren fern halten sollte.

Man sprüht das Spray einfach auf, nachdem man es geschüttelt hat, und tötet damit die Silberfische ab. Diese Arten von Sprays kann auf den meisten Oberflächen angewendet werden, wie auch Leder und Teppich.

Chemische Maßnahmen gegen Silberfische

Wer nun keine andere Lösung als eine chemische Behandlung sieht, kann hierfür zu unterschiedlichen Produkten greifen:

Kieselgur gegen Silberfische

Das Pulver wurde aus zerkleinerten Fossilien hergestellt. Dabei ist es so scharf, dass es die Abdeckung der Silberfische entfernt. Diese ist für die Tiere aber überlebensnotwendig, weil sie damit einen Wasserverlust vermeiden können. Nachdem Kontakt mit dem Kieselgur trocknen die Tiere aus und sterben.

Kieselgur hat den Vorteil, dass es weder für Tiere noch für Menschen schädlich ist. Allerdings sollte man im Umgang damit doch achtsam sein, weil es eine Art von Lungenreizmittel darstellt. Für die Behandlung wäre es demnach zu empfehlen eine Maske zu verwenden.

Borsäure gegen Silberfische

Borsäure wird niemals konzentriert verwendet, sondern immer mit Wasser verdünnt. Durch den Kontakt mit der Säure trocknen die Silberfische zwar aus, die Verwendung kann aber bedenklich für Kinder und Haustiere sein.

Diatomeenerde gegen Silberfische

Die Diatomeenerde wird nicht ausgestreut. Stattdessen drückt man sie in die offenen Ritzen oder Spalten, die man entdecken kann.

Wenn Haustiere wie Hund und Katze mit im Haushalt leben, sollte man diese Variante nicht wählen, da auch diese den Staub einatmen könnten.

Pyrethrine gegen Silberfische

Die Pyrethrine werden aus einigen Arten von Chrysanthemen gewonnen. Sie sorgen dafür, dass die Silberfische durch den Befall des Nervensystems sterben.

Pyrethroide gegen Silberfische

Bevor dieses Mittel eingesetzt wird, sollte man wissen, dass es auch für Menschen giftig sein kann.

Deshalb sollte man es niemals ohne entsprechende Schutzkleidung benutzen und die Räume danach auch erst einmal nicht mehr betreten.

Vorbeugende Maßnahmen gegen den Silberfischbefall

Damit es erst gar nicht zu einem Silberfischbefall kommt, kann man einige Maßnahmen ergreifen. So sollte man lose Tapeten sofort erneuern oder befestigen.

Ebenso ist eine Kontrolle der Fugen und Ritzen in den Böden und Wänden sinnvoll, weil die kleinen Silberfischchen durch diese ins Haus gelangen können.

Da der Silberfisch allerdings auch durch Rohre kriechen kann, hilft es wenn man die Abflüsse regelmäßig mit Wasser durchspült.

Schimmel in der Wohnung oder im Haus sollte immer behandelt werden, auch wenn kein Silberfischbefall herrscht.

Für die Silberfische spielt die Temperatur eine große Rolle. Deshalb kann man Silberfische bekämpfen, indem man die Wärme im eigenen Haushalt entsprechend reguliert und regelmäßig lüftet.

Eigentlich sind Silberfische keine Lebensmittelschädlinge, dennoch ist zu empfehlen alle Lebensmittel immer gut zu verschließen und niemals offen herumstehen zu lassen.

Silberfische im Bad oder in der Wohnung

Besonders gerne halten sich Silberfische im Bad auf. Dabei bieten Bäder ohne Fenster einen guten Lebensraum, weil hier die Belüftung fehlt und die Feuchtigkeit gehalten wird.

Wer dem entgegenwirken möchte, sollte die Badtür nach dem Baden oder Duschen offen halten, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Zudem sollten feuchte Badematten oder feuchte Handtücher umgehend entfernt werden, damit die Feuchtigkeit im Bad gesenkt werden kann. Normalerweise findet man Silberfische in der Wohnung nur in feuchten, warmen Räumen vor.

Dazu gehören Küche, Bad, Wäschetrockenraum und Keller. In Wohnzimmern, Schlafzimmern oder Kinderzimmern wird man sie eher seltener vorfinden.

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